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Syrien im Umbruch: Entwicklungen in einer bewegten Region

15 Monate nach dem abrupten Zusammenbruch des Assad-Regimes ist ein demokratischer Neuanfang in weiter Ferne. Die Übergangsregierung in Damaskus weckt zwar Reformhoffnungen, lässt jedoch zugleich die Angst vor einer Rückkehr autoritärer Strukturen, weiterer Destabilisierung und neuer Konflikte aufkommen. Warum brechen immer wieder neue Konflikte und Auseinandersetzungen aus? Welche Rolle spielt hierbei die syrische Übergangsregierung und die regionalen Minderheiten? Während das Gleichgewicht der Region weiterhin auf der Kippe steht, wird die angespannte Lage zusätzlich durch das Eingreifen von Nachbarschaftsstaaten verstärkt, die ihre eigenen Interessen im Land durchsetzen wollen.

Kristin Helberg, Journalistin und Nahost-Expertin, beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im Land im ersten Jahr nach Syriens Zeitenwende. Warum ist es nicht gelungen, die Syrerinnen und Syrer zu vereinen und das zerrüttete Land zu stabilisieren? Gleichzeitig zeigt sie auf, wie der Wandel das geopolitische Gefüge der gesamten Region beeinflusst und internationale Kräfte neu ins Spiel bringt.

Weitere Hinweise

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und der Gedenkstätte Bautzner Straße.