Auf dem Weg zum 5G-NetzProf. Dr. Fettweis erläutert Mobilfunkstandard in der vhs Dresden

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Pressemitteilung vom 06.10.2021




Nach E-Netz, UMTS, LTE und 3G verspricht der neue Mobilfunkstandard 5G so Einiges. Im Rahmen der Reihe „Exzellent. Dresden forscht“ stellt Professor Dr. Gerhard Fettweis die Entwicklung dieser „5. Generation“ vor, erläutert technische Besonderheiten in der Anwendung und klärt auf, warum es so viele kritische Diskussionen um die Neuentwicklung gibt. Die Veranstaltung „5G - Mobilfunk mit Tradition“ findet am 12. Oktober um 18.00 Uhr im Dresdner Barkhausen-Institut (Würzburger Straße 46) statt.

Während es bei den Einführungen der 2. und 4. Generation – also 2G und 4G – kaum Diskussionen gab, steht der Standard 5G einer ähnlich breiten Kritik gegenüber wie sein Vorgänger 3G vor 20 Jahren. Dabei verspricht die 5G-Technik eine Reihe an Neuerungen, beispielsweise eine Datenrate von bis zu 10 Gbit/s. Für die Robotik oder das autonome Fahren bietet dies einen großen Fortschritt. Eine hochauflösende und ruckelfreie Anwendung etwa im Bereich der Virtuellen Realität bei Spieleanwendungen ist damit allerdings nicht möglich. Im Gespräch ist auch immer wieder der hohe Energieverbrauch und die schwierig zu wartende Sicherheitsarchitektur. Als Experte für 5G-Netze gewährt Prof. Dr. Fettweis einen Blick hinter die Kulissen der Entwickler. Er ist Inhaber der Vodafone-Stiftungsprofessur für Mobile Nachrichtensysteme an der TU Dresden und zudem einer der Koordinatoren des „5G Lab Germany“.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Barkhausen-Institut und der TU Dresden im Rahmen der Reihe „Exzellent. Dresden forscht“ statt. Diese Vortragsreihe bietet interessante Ein- und Ausblicke in die Spitzenforschung und gibt Anregungen zur Diskussion. Dresden ist mit der TU Dresden als Exzellenz-Universität, aber auch mit seinen zahlreichen Forschungseinrichtungen und weiteren Hochschulen eine Stadt der Wissenschaften. Woran wird in Dresdner Forschungseinrichtungen gearbeitet? Welche Erkenntnisse, Chancen und Gefahren gehen damit jeweils einher?

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, es wird um eine Voranmeldung gebeten. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage sowie von Montag bis freitags 9 Uhr bis 13 Uhr telefonisch unter 0351 254400 sowie per Mail. Anmeldungen sind online und auch in der Geschäftsstelle (Annenstraße 10) Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags zwischen 15 Uhr und 18 Uhr möglich.


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