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"Welchen Sinn hat es...?" - Anita Rée (1885 - 1933) (19H2142)

"Welchen Sinn hat es...?" - Anita Rée (1885 - 1933) (19H2142)

Beginn Di., 15.10.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursgebühr 6,00 € 6,00 €

Anita Rée war die Tochter einer angesehenen Kaufmannsfamilie in Hamburg und - obwohl jüdischer Abstammung - wurde sie protestantisch getauft. Sie galt als hochbegabt und beschritt ihren Weg als Künstlerin über Unterricht bei Arthur Siebelist, erfuhr 1906 Ermunterung durch Max Liebermann, hatte ab 1910 ein gemeinsames Atelier mit Franz Nölken und Friedrich Ahlers-Hestermann. Als sich nach Kriegsende 1919 in Hamburg eine Sezession etablierte, gehörte sie zu den Mitbegründern. In Paris begeisterte sie sich für Cézanne, Matisse, Picasso und Léger. 1923 erfüllte sich ihr Traum, nach Italien zu gehen, von wo sie 1925 nach Hamburg zurückkehrte. Mit ihren neusachlichen Landschaften, den sinnlichen Akten und zahlreichen Porträtaufträgen erwarb sie sich große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Wegen zunehmender Repressalien zog Anita Rée 1932 nach Sylt, wo sie vereinsamt, von Ängsten geplagt und psychisch ausgebrannt 1933 in Kampen sich das Leben nahm.

Anita Rée war die Tochter einer angesehenen Kaufmannsfamilie in Hamburg und - obwohl jüdischer Abstammung - wurde sie protestantisch getauft. Sie galt als hochbegabt und beschritt ihren Weg als Künstlerin über Unterricht bei Arthur Siebelist, erfuhr 1906 Ermunterung durch Max Liebermann, hatte ab 1910 ein gemeinsames Atelier mit Franz Nölken und Friedrich Ahlers-Hestermann. Als sich nach Kriegsende 1919 in Hamburg eine Sezession etablierte, gehörte sie zu den Mitbegründern. In Paris begeisterte sie sich für Cézanne, Matisse, Picasso und Léger. 1923 erfüllte sich ihr Traum, nach Italien zu gehen, von wo sie 1925 nach Hamburg zurückkehrte. Mit ihren neusachlichen Landschaften, den sinnlichen Akten und zahlreichen Porträtaufträgen erwarb sie sich große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Wegen zunehmender Repressalien zog Anita Rée 1932 nach Sylt, wo sie vereinsamt, von Ängsten geplagt und psychisch ausgebrannt 1933 in Kampen sich das Leben nahm.

Dauer

1 Termin, 1 Termin, 2 UE

Kursleitung

Dr. Marianne Risch-Stolz

Freie Plätze vorhanden, Online-Buchung möglich


Kursort

VHS, Annenstraße 10 * B2.12 Bibliothek

Annenstraße 10
01067 Dresden

Termine

Datum
15.10.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
VHS, Annenstraße 10 * B2.12 Bibliothek
Download der Kurstermine

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